Kurzbeschreibung einer Arbeitssituationsanalyse

Die Arbeitssituationsanalyse (ASA) ist ein Gruppendiskussionsverfahren, ähnlich dem  Konzept der Qualitätszirkel. Sie ermöglicht einen schnellen Überblick auf die wichtigsten Probleme der Arbeitsabläufe sowie auf daraus resultierende gesundheitliche Belastungen und Ressourcen der Mitarbeiter.

 

Ziel der Arbeitssituationsanalyse ist es in einem ersten Schritt, mit einer kleinen Gruppe vom Mitarbeitern aus einem Arbeitsbereich (8-15 Personen) und in einem Workshop die am stärksten krankmachenden, bzw. die Motivation beeinträchtigenden Faktoren einer konkreten  Arbeitssituation zu ermitteln.

 

In einem zweiten Schritt werden die ermittelten Ressourcen und Belastungen dann von den Teilnehmern gewichtet und nach Prioritäten der Bearbeitung eingeordnet. Auf diese Weise können die dringlichsten Probleme ermittelt werden. In einem dritten Schritt werden von den Teilnehmern praxisgerechte und umsetzbare Lösungsvorschläge erarbeitet.

 

Die ASA soll nur  jeweils Mitarbeiter einer hierarchieebene und deren spezielle Wissen nutzen. Dadurch wird eine offene Diskussion  gefördert und so eine breite Akzeptanz unter den Mitarbeitern für die erarbeiteten Maßnahmen geschaffen.

 

Die Arbeitssituationsanalyse sollte von einem geschulten externen Moderator geleitet werden.

 

Institut Ökonomie & Prävention
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