Kurzbeschreibung Gesundheitsberichterstattung

Die Gesundheitsberichterstattung (GBE) ist als eine der wichtigsten Aufgaben der Gesundheitswissenschaften anzusehen und hat ihre Anfänge in den 70er Jahren. In diesen Anfängen versuchte man individuelle Krankheitsmuster anhand von Statistiken zu erkennen.

 

Eine Gesundheitsberichterstattung ist die systematische Aufbereitung von Daten, deren anschließende Analyse der ermittelten Daten hinsichtlich des Gesundheitszustandes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Unternehmen sowie der Zielfindung hinsichtlich der Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes.

 

Die Gesundheitsberichterstattung dient der zielgerichteten Informationsweitergabe über den gesundheitlichen Zustand der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die Entscheidungsträger auf betriebs-/unternehmensinterner Ebene. Des Weiteren kann sie zur Zielsetzung in Zusammenhang mit dem gesundheitlichen Zustand genutzt werden. Durch die Gesundheitsberichterstattung lassen sich nicht nur die Entscheidungsträger sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren, ihre gesundheitliche Lage (hierunter wird auch das eigene Verhalten - Verhaltensprävention verstanden) zu verbessern. Im Sinne der Koordinierungsfunktion ist die Gesundheitsberichterstattung geeignet, bei der Zielsetzung, Planung und Umsetzung gesundheitsbezogener Maßnahmen mitzuwirken und diese zu koordinieren. Die größte Herausforderung der Gesundheitsberichterstattung liegt jedoch darin, die unterschiedlichen Hierarchieebenen (Entscheidungsträger) zusammenzubringen, damit sie gemeinsam im Sinne des Gesundheitsmanagements zusammenarbeiten.

 

Institut Ökonomie & Prävention
info@inoep.de